#270 Boom des Mitarbeiterwohnens – welche Chancen gibt es für private Vermieter?
Shownotes
Eine neue Studie des IW zeigt: Viele Unternehmen möchten ihre Mitarbeiter bei der Wohnungssuche unterstützen. Welche Chancen bietet dieses Segment für private Investoren? Unser Thema in der 1aLAGE, und hier die Fragen im Einzelnen:
- Warum erlebt das Mitarbeiterwohnen eine Renaissance?
- Was sind die Kernergebnisse Eurer neuen Studie?
- Wie passt es ins Bild, das BASF gerade Mitarbeiterwohnungen verkauft?
- Wie können private Investoren vom Mitarbeiterwohnen profitieren?
- Möbliertes Wohnen wird zukünftig wahrscheinlich stärker reguliert. Bedeutet das auch Probleme für das MA-Wohnen?
Die Antworten auf all diese Fragen und einige mehr findet ihr in dieser Episode 1aLAGE und nun wünschen wir euch spannende Insights und gute Unterhaltung. Viel Spaß!
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Transkript anzeigen
00:00:00: Diese Episode wird unterstützt von den Immobilienfreunden.
00:00:03: Du hast Erfahrungen gesammelt in Immobiliendeschäft, ob in Bayern holt?
00:00:07: In der Aufteilung im Handel oder im Neubau?
00:00:11: Dann könnte das hier genau das Richtige für dich sein!
00:00:14: Die Immobilient-Freunde sind ein Club, indem sich erfahrene Investoren und Unternehmer regelmäßig auf Events treffen – in Deutschland oder im Ausland – für einen echten Austausch auf Augenhöhe, gemeinsame Case Studies und gegenseitige Unterstützung.
00:00:29: Wenn du das suchst, findest du weitere Informationen auf immobilien-freunde.de.
00:00:34: und jetzt wünschen wir dir viel Spaß mit der Episode von heute!
00:00:59: Einzelnen Warum erlebt das Mitarbeiterwohnen eine Renaissance?
00:01:03: Was sind die Kernergebnisse der neuen Studie, wie passt es ins Bild dass BSF gerade Mitarbeiterwohnungen verkauft.
00:01:10: Wie können private Investoren von Mitarbeiterwhnung profitieren?
00:01:15: und mibriertes Wohnen wird zukünftig wahrscheinlich stärker reguliert?
00:01:18: bedeutet das auch Probleme für das Mitarbeiter wohnen?
00:01:22: Die Antworten auf all diese Fragen und einige mehr findest du in dieser Episode der Eins A Lage.
00:01:27: Und nun wünschen wir dir spannende Insights und gute Unterhaltung, viel Spaß!
00:01:36: Gemeinsam mit den Immobilienfreunden dem exklusiven Club für Immobilie-Investoren und Unternehmer präsentieren bei euch die Eins A Lage.
00:01:44: Das ist der Podcast um sich wissenschaftlich fundiert und unterhaltsam über neue Trends ökonomische Einordnungen und Strategien rund um die Immobilianwelt zu informieren.
00:01:53: An den Mikrofonen sind eure Volkswürde.
00:01:55: Prof.
00:01:55: Dr.
00:01:56: Michael Vogtländer vom Institut der Deutschen Wirtschaft und haukewartender Projektentwickler aus Hamburg, das bin ich!
00:02:02: Moin und herzlich willkommen hier bei uns.
00:02:03: in einer Einzellage der Immobilien-Podcasten heute reden wir über ein Thema dass euch vor allen Dingen als Arbeitgeber interessiert.
00:02:10: ihr habt es im Titel gelesen wollen wir direkt einsteigen.
00:02:12: das IW hat wieder geforscht eine neue Studie auf Graus gebrach so also iwe hatten neue Studier am Start und darüber reden wir heute um die Inhalte.
00:02:23: Wenn wir über Studien reden, dann brauchen wir ihn natürlich.
00:02:24: Dann schätzen wie ihn und eigentlich brauchen wir ihm hier immer und deswegen ist auch immer da diese Konstanz es wirklich beeindruckend.
00:02:31: herzlich willkommen hier bei uns im Podcast.
00:02:33: Professor Doktor Michael Vogtlerner vom Institut der deutschen Wirtschaft.
00:02:37: meine Herren ist das heute schwer?
00:02:39: moin Michael
00:02:40: hallo hauke grüß dich.
00:02:43: Ich wollte ganz schnell starten, damit es nicht so lang wird.
00:02:48: Also ihr habt eine neue Studie rausgebracht.
00:02:51: Es geht um das Mitarbeiterwohn und die Frage, die sich eigentlich stellt ... Wir haben das immer mal wieder gestreift auch in den Themen der ... Demografie und all das Thema, was dazugehört mit qualifizierten Mitarbeiterzuwanderung.
00:03:04: Und dass sie am Anfang natürlich hier erst mal irgendwie unterkommen müssen, weil sie nicht alle im Zelt schlafen wollen.
00:03:09: Aber warum erlebt das Mitarbeiterwohn eine Renaissance?
00:03:14: Erzähl!
00:03:15: Eine Renaissance ist auch so schön.
00:03:18: Wir haben ja tatsächlich schon einmal eine Folge zum Mitarbeiterwohnen gemacht.
00:03:21: also weil das nicht die erste Studie ist, die wir jetzt zum Mitarbeiter-Wohn rausgebracht haben.
00:03:26: Und jetzt in diesem Update haben wir einfach nochmal neue Befragungsergebnisse erzielt, die eben doch zeigen, dass es vielleicht noch weiter verbreitet als man sich das eigentlich vorstellt.
00:03:41: Warum ist das Thema so relevant?
00:03:43: Ich glaube viele... wissen.
00:03:44: Natürlich die, die hier hören wir haben eine große Anspannung im Wohnungsmarkt das ist ganz klar.
00:03:49: wer in Köln in München in Hamburg einen Job annehmen will der hat es wahrscheinlich schwer und wird lange suchen müssen und vielleicht lässt er sich sogar abschrecken dass was viele Hörer und Höreren vielleicht nicht so bewusst haben gerade angesichts der schwierigen konjunkturellen Lage dass wir aber nach wie vor ja auch eine große anspannung am arbeitsmarkt haben.
00:04:12: Also wir haben sicherlich Probleme in vielen Bereichen und sicher ist die Dynamik der Beschäftigung im Moment nicht mehr so hoch.
00:04:20: Aber wenn wir uns mal anschauen, der Fachkräftemangel ist immer noch ein Riesenthema.
00:04:25: Meine Kollegen von der Fachkraftesicherung erheben das regelmäßig.
00:04:31: Wir haben im Jahr Zweiundzwanzig so den Peak erlebt, da fehlten insgesamt fast sechshunderttausend Fachkräfte.
00:04:39: Mittlerweile sind es nur noch vierhundert.
00:04:41: tausende fehlen.
00:04:42: aber wir haben gerade in vielen Städten bei vielen Dienstleistern immer noch ein großes Problem dass sie einfach nicht die geeigneten Mitarbeiter finden.
00:04:53: Wir haben das im Einzelhandel teilweise in der Pflege in vielen Bereichen wo das ein Riesenthema ist Und insofern ist das nach wie vor ein Win-Win.
00:05:04: Und da vielleicht noch mal eine Zahl dazu auch, meine Kollegen rechnen regelmäßig die sogenannte Stellenüberhangsquote aus.
00:05:13: Das heißt, wie viele Prozent der Stellen können nicht adäquat besetzt werden?
00:05:16: und das sind eben thirty-fünf Prozent.
00:05:19: Das war mal bei forty-fünftig Prozent aber das ist immer noch ne ganze Menge.
00:05:24: Das heißt, es fehlen einfach genug passende Bewerber und die Konkurrenz ist deswegen groß.
00:05:29: Und deswegen sehen wir auch unter anderem das trotz aller Schwierigkeiten ja auch Löhne weiter steigen, auch über die Inflationsrate hinaus.
00:05:37: Und insofern ist eben für Arbeitgeber und für Arbeitnehmer Mitarbeiter wohnen mitunter ein Win-Win.
00:05:45: der eine kriegt den Mitarbeiter, denen er dringend braucht und der andere kriegt die Wohnung, die er sonst vielleicht nicht bekommt.
00:05:52: Und insofern ist das Thema einfach nach wie vor sehr relevant.
00:05:56: Stellt sich natürlich jetzt die Frage was habt ihr denn rausgefunden in eurem Update?
00:06:01: Also Relevanz hat die Studie nach wie vorher das Update sozusagen auch.
00:06:05: Vielleicht kannst du einfach mal die Kernergebnisse hier dropen und uns erleuchten.
00:06:09: Was habt ihr durch die zusätzlichen Frage-Module Cluster wie auch immer ihr das dann im Fachwording nennt herausgefunden?
00:06:17: Also wir haben eine repräsentative Unternehmensbefragung gemacht und da zeigt sich das insgesamt über zwanzig Prozent der Unternehmen ihre Mitarbeiter bei der Wohnungssuche unterstützen.
00:06:29: Das kann eben reichen vom schwarzen Brett, über Tauschbörse auf dem Mitarbeiterportal, kann aber auch bedeuten dass man Makler einschaltet oder bezahlt und aktiv die Mitarbeiter unterstützt.
00:06:46: Aber viel wichtiger ist vielleicht noch die Zahl, acht Prozent der Unternehmen stellen Wohnraum zur Verfügung.
00:06:53: Entweder mit Partnern oder selbst auch da muss man natürlich sagen das kann reichen von der Hausmeisterwohnung einer bis eben über das große Werks-Wohnungsgeschäft.
00:07:05: aber nichtsdestotrotz dass es natürlich schon eine signifikante Zahl.
00:07:08: und wenn man dann mal nach Branchen schaut Und stellt man schon fest, es sind vor allen Dingen die gesellschaftsnahen Dienstleistungen wirklich da sehr involviert.
00:07:21: Bei den gesellschaftsnahen Dienstleistungen, die solche Wohnungen anbieten.
00:07:27: Das verarbeitende Gewerbe liegt bei sieben Prozent, wirtschaftsnahe Dienstleistung sechs Komma Sieben Prozent Groß Einzelhandels Sechs Prozent also da ist es ein bisschen weniger sind vor allem in die Gesellschaftsnahendienstleistung Also wie zum Beispiel Pflege Gesundheitsversorgung etc.
00:07:42: Und regional stellen wir fest, es sind vor allen Dingen die norddeutschen Bundesländer wo relativ viel angeboten wird.
00:07:49: Das liegt unter anderem eben auch an dem Tourismus gerade an der Nordsee.
00:07:54: da gibt es doch viele, die da sehr umtriebig sind und ihren Mitarbeitern eben auch Wohnraum zur Verfügung stellen.
00:08:00: Norddeutschland ist die Quote bei vierzehn Komma fünf Prozent der Unternehmen die Wohnung anbieten.
00:08:05: in West sind's nur Vier Komma drei und ins Süd sind zehn Komma sieben.
00:08:10: also Da ist einiges Naja.
00:08:12: und wir haben auch erhoben, warum ist das Thema denn relevant?
00:08:16: Und da zeigt sich eben schon es ist leichter Menschen zu rekrutieren.
00:08:23: Dreiundvierzig Prozent der Unternehmen sagen sie gewinnen leichte Auszubildende.
00:08:27: Achtendfünfzig Prozent sagen Sie tun sich leichter damit Fachkräfte zu akquirieren.
00:08:32: Und auch in der Bindung wirkt es sich aus.
00:08:35: Da sagen immerhin fünfundfünfzig Prozent dass die Fachkräften länger bleiben wenn sie eben eine Mitarbeiterwohnung oder Maßnahmen zur Mitarbeit für die Mitarbeiter Wohnraum beschaffen, dass es dann leichter ist.
00:08:49: Okay das heißt alles in allem ist das sozusagen das Gudi, dass der Unternehmer jetzt zur Verfügung stellen muss gerade wenn er ein wenig in der Peripherie sitzt könnt ihr sehen, dass hier weiter man sozusagen aus den Ballungsgebieten rausgeht Die Quote der Arbeitgeber die Mitarbeiterwohnen anbieten höher wird.
00:09:11: Also das Problem ist immer bei so Unternehmensbefragungen.
00:09:14: So ganz granular kannst du nicht gehen, also wir können jetzt nicht für jeden Kreis eine Auswertung machen weil dafür sind es einfach nicht genug Unternehmen.
00:09:21: aber was wir schon sehen ist naja Es ist gerade in den Ballungszentren natürlich besonders relevant Weil dort eben Wohnraum einfach sehr knapp ist.
00:09:31: es ist da wo Tourismus herrscht und wo eben dadurch die Preise auch sehr hoch sind sehr relevant.
00:09:38: Also wenn du Kellner auf Süd bist, dann ist es einfach schwierig für dich eine Wohnung zu bezahlen.
00:09:45: Und da ist dann eben auch der Arbeitgeber oftmals gefordert oder bei Hotels ist das ganz häufig so dass sie den Mitarbeitern eben auch Wohnraum zur Verfügung stellen.
00:09:55: also der Preis spielt schon eine Rolle.
00:09:57: aber wir beschäftigen uns jetzt schon länger mit dem Thema und wir haben festgestellt Es gibt durchaus auch in anderen Regionen die vielleicht auf den ersten Blick nicht so stark angespannte Wohnungsmärkte haben, also zum Beispiel in Ostwestfalen.
00:10:17: Auch da gibt es eben durchaus Unternehmen die sich da engagieren.
00:10:20: Die sagen ja das hilft uns schon wenn die Leute einfach sehen sie kommen hier ins gemachte Nest Sie haben erst mal eine Wohnung und können davon profitieren.
00:10:30: oder es gibt eben eine starke internationale Zuwanderung, viele internationale Arbeitskräfte die kommen.
00:10:37: Auch dann macht das einfach Sinn auch in Regionen wo vielleicht die Wohnungsmarktsituation grundsätzlich einfacher ist Mitarbeiter Wohnung zumindest temporär anzubieten damit die Mitarbeiter erstmal gut ankommen können.
00:10:51: Okay also der Klassiker wir brauchen Menschen und die müssen irgendwo hin.
00:10:58: Dann lass uns in das nächste Thema gehen, was da ein bisschen widersprüchlich zu ist.
00:11:03: Es ist verlautbart worden, dass BSF gerade Mitarbeiterwohnungen verkauft?
00:11:10: Wie passt das dazu, dass eigentlich gerade durch das Mitarbeiter-Anwerbeprozedere... ...das Mitarbeiterwohnen eigentlich grade wieder hochgeht?
00:11:21: Wie passt das ins Bild?
00:11:23: oder ist es eine Branchenanomalie?
00:11:24: Oder erzähl mal!
00:11:26: Also Das ist ja vielleicht auch das Neue.
00:11:29: Wir haben früher viele Unternehmen gehabt, die große Bestände an Wohnungen hatten.
00:11:35: Das waren typischerweise die großen Industrieunternehmen.
00:11:38: Also heute haben noch VW und jetzt gerade noch BRSF sehr viele Wohnungen.
00:11:44: Früher waren das auch Tüssenkrupp beispielsweise oder Bayer.
00:11:48: Die hatten eben auch sehr viele Wohnung.
00:11:50: Die haben sich dann ab höhe davon getrennt.
00:11:53: Jetzt ist es eben so BRSF.
00:11:54: Das wissen wir alle, schämen große Chemieunternehmen hat sicherlich große Probleme am Standort Deutschland aufgrund hoher Energiepreise.
00:12:04: außerdem baut BRS F Stellen ab und deswegen sagen sie na ja diese viertausend vierhundert Werkswohnungen die wir noch haben, die verkaufen wir.
00:12:14: Und ich glaube, der Unterschied ist einfach oder warum die das jetzt gegen den Trend verkaufen ist.
00:12:20: Dass die Industrie natürlich eine ganz andere Lage hat als viele Dienstleister und dass in Ludwigshafen eben auch die Wohnungsmarktlage nicht so angespannt ist wie das vielleicht in Frankfurt beispielsweise der Fall ist oder an anderen Standorten.
00:12:37: Insofern würde ich sagen, naja das ist eher der Lage der chemischen Industrie geschuldet.
00:12:43: Der Situation dass gerade in der chemische Industrie auch Stellen abgebaut werden und man eben auch vielleicht Liquidität braucht.
00:12:52: und deswegen würde ich sage Ist es eine Anomalie wie du sagst und nicht der Trend?
00:13:00: Aber ich meine, es macht auch noch mal etwas anderes deutlich und das ist eigentlich die Chance.
00:13:05: Du hast es am Anfang gesagt, ist vor allem für Arbeitgeber relevant.
00:13:08: aber ich sehe dass Thema ist einfach auch für private Investoren, für private Vermieter interessant weil es zeigt eben auch die Unternehmer wollen ja nicht unbedingt Wohnungsunternehmer sein und das is eigentlich das was wir lange erlebt haben, dass eben zusätzliche Wohnungsunternehmen geschaffen worden sind.
00:13:30: Das ist ja eigentlich nicht das Ziel, sondern die wollen nur die Dienstleistung haben.
00:13:35: und deswegen finde ich es auch durchaus nachvollziehbar dass jetzt BASF-Satway verkaufen unsere Wohnungsunternehmen.
00:13:41: Vielleicht mieten wir dann bei anderen an, bei großen Wohnungs unternehmen.
00:13:46: aber Es kann eben auch weil es gerade im Dienstleistungssektor so einen großen Bedarf gibt Kann es eben auch viele Chancen für private Vermieter für private Investoren geben.
00:13:58: Und das ist eigentlich, was so spannend an dem Thema ist, dass sich hier durchaus auch für den kleineren Investor wirklich signifikante Chancen bieten.
00:14:07: Sehr gut!
00:14:07: Dann ist natürlich jetzt die Frage – du hattest es gerade schon angedeutet?
00:14:11: Mitarbeiter sind nur die einen, die das ganze Thema betrifft.
00:14:15: Anders als meine Annahme ist nicht nur eine Werbemaßnahme für Mitarbeiter von oder die Akquise von neuen Mitarbeitern, sondern eben auch für und jetzt ist interessant private Investoren.
00:14:26: Wie können die Feuern von Mitarbeiterwohnungen oder Mitarbeiterwohnen profitieren?
00:14:32: Genau also im Endeffekt ist es so dass die Unternehmen eben Dienstleister suchen.
00:14:37: und ich meine das ist eben auch der große Unterschied zu früher.
00:14:40: Es waren ja vor allen Dingen die großen Industrieunternehmen die dann eben Mitarbeiter Nach draußen holen wollten an die großen Industrieanlagen.
00:14:47: Heute sind das ja eher Unternehmen, die in den innerstädtischen Regionen sind und das sind oftmals eben keine großen Unternehmen sondern das sind auch kleine Unternehmen, da sind Dienstleister.
00:14:59: Andere Dienstleister brauchen die für sie das Wohnungsthema übernehmen.
00:15:03: Und da geht es oftmals ja auch gar nicht um jetzt hundert oder fünfhundert Wohnungen, sondern dann geht es teilweise auch um vielleicht nur eine Wohnung, fünfwohnung oder zehn Wohnungen und das ist ja durchaus ne Größe, die für viele interessant ist so.
00:15:17: Wie kann man da kooperieren?
00:15:18: Im Endeffekt gibt's so zwei Möglichkeiten.
00:15:21: Das Eine ist die Unternehmen erwerben ein Belegungsrecht vom privaten Vermieter.
00:15:27: Belegungsrecht kennen wir aus dem sozialen Wohnungsbau.
00:15:30: Da ist es dann so, dass der beim sozialem Wohnungsbau das dann die Kommune entscheiden kann oder Vorschläge machen kann wer die Wohnung bekommt.
00:15:38: hier wäre das dann einfach so dass der Unternehmer ein extra Premium zahlt und dafür sucht er den Mieter aus einen seiner Mitarbeiter.
00:15:47: Das ist ein Modell bedeutet also natürlich auch eine zusätzliche Einnahme.
00:15:51: Die Alternative ist eben, dass das Unternehmen direkt die Wohnung anmietet und dann weiter vermietet.
00:15:59: An den Mitarbeiter.
00:16:01: Typischerweise ist es auch so, dass dieses Modell sogar steuerlich interessanter ist für die Arbeitgeber.
00:16:07: Denn es ist so wenn der Unternehmer vermietet und unterhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete bleibt also bis zu zwei Drittel unter der Ortsüglichen Vergleichsmite dann ist das kein Geldwärter Vorteil, der versteuert werden muss.
00:16:21: Also es ist natürlich ein Vorteil für den Mitarbeiter, der mitunter in München oder Hamburg relativ günstig wohnen kann aber es fällt eben keine Steuer- oder Sozialabgabe darauf an und das macht's schon interessant.
00:16:34: Das heißt... Der private Vermieter vermietet formal zu einem normalen Mietpreis an das Unternehmen und das Unternehmen vermietet weiter an den Mitarbeiter.
00:16:44: Aber das ist, glaube ich auch nur eine formale Geschichte.
00:16:47: Tatsächlich ist es so dass das Händling die Bewirtschaftung weiter der private Vermieter übernimmt weil das ist ja eben Teil der Dienstleistungen.
00:16:55: Okay und das muss warum nicht als Geldwärtervorteil versteuert werden?
00:17:02: Ich könnte jetzt sagen, weil das so ist... Es ist tatsächlich eine implizite Unterstützung des Mitarbeiterwohnens.
00:17:11: Wenn man so will, es ist vielleicht eine Subventionierung.
00:17:14: Es folgt allerdings auch letztlich der einem gewissen pragmatischen Ansatz in der Besteuerung.
00:17:20: ja weil man sagt naja was is denn die Marktmiete wie will ich den feststellen?
00:17:26: Was tatsächlich angemessen ist und das ist ein bisschen ähnlich.
00:17:29: man hat sich daran orientiert An dem was ja auch bei privaten Vermietern gilt, diese zwei Drittel der ortsüblichen Vergleichsmiete die ich mindestens nehmen muss.
00:17:39: Das ist ja auch maßgeblich damit ich überhaupt Abschreibung gelten machen kann weil das Finanzamt ansonsten argumentieren kann dass es Liebhaberei oder man will da irgendwie nur steuerliche Verluste induzieren weil man zum Beispiel an die Familie vermietet oder ähnliches.
00:17:56: Also deswegen diese Grenze, die man gewählt hat und dann sagt man ok.
00:17:59: Dann wollen wir uns jetzt nicht damit auseinandersetzen dass man auf Ersparnisse nachher Sozialabgaben erheben muss.
00:18:08: Interesting!
00:18:10: Das sind so Lücken, weißt du?
00:18:11: Kommst du vielleicht auch noch mal steuern Professor?
00:18:16: Es kommt gleich noch besser.
00:18:17: Ah okay... dann lass es uns hören, weil das Thema mibriertes Wohnen und das ist ja eigentlich das wo dieses ganze Thema Mitarbeiterwohn direkt rein spielt.
00:18:28: Eigentlich bin ich in dem Bereich mibriertes Wohnen wenn nicht an Mitarbeiterwohnen denke aber vielleicht eben auch doch nicht.
00:18:36: wir hatten schon in der letzten Folge nicht in den letzten aber in den Letzten folgen ich weiß gar nicht mehr welcher.
00:18:41: Hat man drüber gesprochen, dass das miblierte Wohnen zukünftig stärker besteuert werden soll oder reguliert werden soll?
00:18:51: Ist das denn auch so für das Mitarbeiterwohnen oder ist das die Lücke?
00:18:55: Ja also vielleicht ein bisschen zum Ausholen.
00:18:58: Wir hatten ja schon darüber gesprochen.
00:19:00: es gibt Pläne im Justizministerium zu sagen Mibliertes Wohnen wollen wir stärker regulieren.
00:19:07: Der maximal Aufschlag für Möblierungen beträgt nur noch fünf Prozent auf die Netto-Kaltmiete.
00:19:13: Ich hatte damals gesagt, das wird nicht reichen!
00:19:16: Wir sehen im Markt bei für miblierten Wohnungen sind es typischerweise zwanzig Teilweise vormundzwanzig Prozent Aufschlag auf die netto-kaltmiete weil du das Ganze natürlich pflegen musst, weil du auch mehr Fluktuation hast, all das muss man auch irgendwo mit berücksichtigen.
00:19:31: Und die Regulierung sagt oder die Idee ist jetzt eben auch, dass Zeitwohnen auf sechs Monate zu begrenzen.
00:19:38: So und es gibt jetzt eine neue Studie auch, die zeigt naja, dass miblierte Wohnen und das Wohnen auf Zeit, die eng miteinander verbunden sind, die sind eben auch sehr wichtig um überhaupt Mitarbeiter aus dem Ausland zu bekommen.
00:19:53: Da sagt dieses Studie, der Nutzern dieser Wohnungen berichten, dass sie ohne das Zeitwohnen wahrscheinlich nicht fristgerechten Job angenommen hätten.
00:20:02: Dreizig Prozent der Nutzer von myblierten Wohnungen sind eben internationale Fachkräfte oder Studierende.
00:20:09: Das heißt da schlägt natürlich unmittelbar ein und insofern wird es natürlich auch schwierig.
00:20:16: Aber jetzt kommt eben der Klu, eigentlich ist das Mitarbeiterwohnen sogar eine Chance damit umzugehen.
00:20:22: Weil es nämlich so ist wenn das Unternehmen anmietet dann gilt nicht mehr die Mietpreisbremse.
00:20:30: Weil die Mietenpreis Bremse schützt natürliche Personen.
00:20:33: ein Unternehmen ist aber eine juristische Person und das heißt wenn das unternehmen jetzt anmitet Die sind bereit, weil das ist nur mal der Marktpreis, um zu bezahlen.
00:20:45: Dann ist das rechtmäßig und du verstößt nicht gegen die Mietpreisbremse.
00:20:49: Das Problem ergibt sich natürlich nur wenn das Unternehmen das dann eins zu eins weitergeben würde an den Mitarbeiter.
00:20:56: aber ich denke mal viele Unternehmen werden dann sagen okay dem Mitarbeiter bietet es dann eben etwas günstiger an quasi als Teil auch des Lohn- und Gehaltspakets.
00:21:05: so kann man das ja auch durchaus argumentieren.
00:21:08: Das heißt, du hast hier eine Möglichkeit wie dieser Markt weiter funktionieren kann trotz einer möglichen stärkeren Regulierung des Marktes.
00:21:17: Und ich glaube das ist ganz spannend und der Clou muss jetzt eigentlich darin bestehen.
00:21:22: Wie finde ich jetzt oder wie schaffe ich die Möglichkeiten dass Unternehmen und private Vermieter da auch zusammenarbeiten können?
00:21:30: Ich glaube das lässt sich schon regeln.
00:21:32: dafür gibt es Plattformen dafür gibt Es vielleicht auch Netzwerke.
00:21:36: Aber ich glaube, das ist eine Möglichkeit wie diese Idee des miblierten Wohnens auch weiter fortbestehen kann.
00:21:43: Auch wenn tatsächlich die Regulierung deutlich anzieht?
00:21:47: Das ist in der Tat richtig interessant!
00:21:49: Die einzig wirkliche Frage, die sich dabei natürlich sofort stellt ist... Wie ist es sozusagen in der Praxis?
00:21:57: also Ich habe ja Plattform für Mibliertes denn würde ich wahrscheinlich im Rahmen des.. Ich hab ein Belegungsrecht für einen Unternehmen Und dieses Belegungsrecht, das zieht das Unternehmen im Bedarfsfall und in der restlichen Zeit muss ich es dann halt zu regulatorischen, zu berücksichtigenden, in der Zukunft härter werdenden Maßnahmen normal am Markt vermieten.
00:22:22: Wenn ein Unternehmen kommt, bekomme ich von dem Unternehmen fürs Mitarbeiterwohnen sozusagen den Vorhalte, den Belegungsechtsaufschlag.
00:22:31: oder wie plausibilisiert sich?
00:22:34: Es muss ja auch unternehmen, bereit sein mehr Geld zu bezahlen.
00:22:38: Das ist darauf wirklich hinaus?
00:22:41: Genau also das ist natürlich die Grundvoraussetzung.
00:22:43: Also das Belegungsrecht funktioniert hier dann tatsächlich nicht weil das Belebungsrecht bedeutet ja nur dass Unternehmen sucht den Mieter aus aber du vermietest dann weiter und zu dem gegebenen Marktpreis und der funktioniert dann ja nicht mehr so.
00:22:57: Also es braucht schon ein Unternehmen, das sagt okay hier ist eine Wohnung die ist mobiliert.
00:23:02: Ich miete sie jetzt an zum Beispiel für fünf Jahre.
00:23:06: Das wäre mal ne Möglichkeit und ich vermiete die dann weiter an meine Mitarbeiter.
00:23:13: Das Händling macht nachher der Dienstleiste also der private Vermieter.
00:23:16: aber formal ist das Unternehmen derjenige der weitervermietet und klar die zahlen quasi das Gap.
00:23:22: Die kriegen dann geringere Mieteinnahmen vom Mitarbeiter als das Unternehmen selber zahlt, aber das ist quasi das Investment in das Mitarbeiterwohnen.
00:23:32: Dafür habe ich eben die Chance auch den Mitarbeiter zu bekommen, denen ich auf Dauer haben möchte.
00:23:37: also ich glaube das rechnet sich schon für beide Seiten Zumal ich habe wirklich Bedenken, wenn diese Regulierung in dieser Weise kommt.
00:23:45: Das wissen wir noch nicht da.
00:23:46: es wird ja noch verhandelt und es wird sicherlich auch noch Anpassungen geben.
00:23:50: aber das wäre eine Möglichkeit wie dieser Markt der eben wichtig ist um Fachkräfte nach Deutschland zu holen oder überhaupt Fachkräften zu gewinnen dass es so weiter funktionieren kann auf
00:24:02: jeden Fall extrem spannend müssen.
00:24:04: wir müssen wir ein Auge drauf haben ob denn sozusagen die Axt Wenn dieses kleine Schlupfloch gelegt wird, oder ob das dann beim regulierten Wohnen tatsächlich ausgeklammert ist.
00:24:15: Du wirst natürlich einen Blick drauf haben und deinen Forschungsdrang auch in die neuen Gesetzesentwürfe legen und sagen ich muss es jetzt genau wissen.
00:24:23: Das heißt machen wir mal ein Abbinder wenn ich Investor bin in dem Segment mebliertes Wohnen, Ich orientiere mich Richtung Unternehmen, um sozusagen dieses mobilierte Wohnen auch wirklich deren Nutzung zuzuführen.
00:24:39: Für die es eigentlich mal gedacht ist oder für die es viel gedacht ist?
00:24:43: Ist das eigentlich eine relativ starke Möglichkeit richtig?
00:24:46: Genau!
00:24:46: Also ich glaube da wird sich einiges entwickeln und es lohnt sich da auf jeden Fall am Ball zu bleiben und das werden wir natürlich auch
00:24:53: sehr gut.
00:24:54: dann herzlichen Dank für dein Interesse an deinem Kopfhörer oder Auto Autoradio, wollte ich gerade sagen.
00:25:02: Also Lautsprechern im Auto wo du uns gerade hörst.
00:25:06: auf jeden Fall danke für dein Interesse!
00:25:07: Für den Fall dass wir eine Frage nicht bearbeitet haben die du aber gerne beantwortet haben möchtest dann kannst du uns natürlich gerne weiter inschreiben.
00:25:15: die immer Adresse findest du unten in der Shownutz und wenn Du magst sind wir auch nächste Woche.
00:25:19: dann hast auch wieder für dich da.
00:25:20: bis dahin genießt den aufgeheimen Sommer und die immer wärmer werden in Temperaturen.
00:25:27: und Danke dir Michael fürs Aufprisan dieser Studie.
00:25:30: Und dann würde ich sagen, bis nächste Woche.
00:25:32: und tschüss.
00:25:35: Du bist Immobilieninvestor oder Unternehmer und suchst nach einem hochkarätigen Netzwerk um dich mit Gleichgesinnten auszutauschen?
00:25:43: Dann sind die Immobilianfreunde genau das richtige Format für Dich!
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