#285 Wo sind die erschwinglichsten Häuser Deutschlands?
Shownotes
Der neue Interhyp IW Erschwinglichkeitsindex ist da und analysiert die zeitliche Entwicklung und die regionalen Unterschiede in der Erschwinglichkeit von Wohneigentum. Wo ist Wohneigentum besonders leistbar, wo ist es deutlich teurer geworden? Unser Thema in der 1aLAGE, und hier die Fragen im Einzelnen:
- Was ist der Interhyp IW Erschwinglichkeitsindex?
- Wie hat sich die Erschwinglichkeit in Deutschland entwickelt?
- Welche Unterschiede gibt es zwischen den Bundesländern?
- Wo sind die teuersten und wo die günstigsten Einfamilienhäuser?
- Welchen Einfluss hat die Energieeffizienz auf die Erschwinglichkeit?
- Was lernen Investoren aus der Erschwinglichkeitsanalyse?
Die Antworten auf all diese Fragen und einige mehr findet ihr in dieser Episode 1aLAGE und nun wünschen wir euch spannende Insights und gute Unterhaltung. Viel Spaß!
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00:00:00: Diese Episode wird unterstützt vom Berglässig-Hotel Boden Mais.
00:00:04: Eigentumswohnung, Ferienwohnungen, Hotel?
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00:00:53: slash eins a Lage.
00:00:55: und jetzt wünschen wir dir viel Spaß mit der Episode von heute!
00:00:59: Wo ist Wohneigentum besonders leistbar, wo ist es deutlich teurer geworden?
00:01:18: Das ist unser Thema heute in der Einzellage und hier kommt die Fragen im Einzelnen.
00:01:22: Wie hat sich die Erschwinglichkeit in Deutschland entwickelt?
00:01:26: Welche Unterschiede gibt es zwischen den Bundesländern?
00:01:29: Wo sind die teuersten und wo die günstigsten Einfamilienhäuser?
00:01:32: Welchen Einfluss hat die Energieeffizienz auf die ErSchwinglichkeit?
00:01:36: Was lernen Investoren aus den Erschwänglichkeitsanalysen Schwinglichkeitsanalysen.
00:01:44: Die Antworten auf all diese Fragen und einige mehr findest du in dieser Episode der EINZ-Allage, jetzt wünschen wir dir spannende Insights und gute Unterhaltung!
00:01:52: Viel Spaß!
00:01:57: Gemeinsam mit Berglässig Hotel Bodemais deinem Partner für Eigentumswohnungen Ferienwohnung und Hotel präsentieren wie euch die EINz-A-Lage.
00:02:07: Das ist der Podcast um sich wissenschaftlich fundiert und unterhaltsam über neue Trends ökonomische Einordnungen und Strategien rund um die Immobilienwelt zu informieren.
00:02:16: An die Mikrofonen sind für euch eure Volkshörte.
00:02:19: Prof.
00:02:19: Dr.
00:02:20: Michael Vogt-Gländer vom Institut der Deutschen Wirtschaft und Hauke Wackner, Projektentwickler aus Hamburg – das bin ich!
00:02:38: und analysiert genau dieses Thema.
00:02:40: Erschwindlichkeitsindex hört sich erst mal ein bisschen sperrig an, ist es auch will aber genau das Gegenteil erreichen nämlich eine Übersichtlichkeit für einen ansonsten etwas fraktionierten intransparenten Markt und dazu haben sich der Professor Vogtländer und seinen Team wahnsinnig Gedanken gemacht.
00:02:58: Das EW war mal wieder fleißig am Daten, analysieren und auswerten.
00:03:02: Und dafür haben wir ihn heute wieder hier!
00:03:04: Wir sind sehr glücklich, dass du wieder bei uns bei dir im Podcast bist.
00:03:08: Herzlich Willkommen Prof.
00:03:09: Dr.
00:03:10: Michael Vogtlerner vom Institut der Deutschen Wirtschaft.
00:03:12: Hallo lieber Michael
00:03:14: Hallo, liebe Auge!
00:03:14: Grüß Dich.
00:03:15: Also vielleicht nochmal zu Beginn?
00:03:17: Es ist ja eine Neuauflage.
00:03:19: es ist gar nicht das erste Mal dass ihr den Index publiziert aber vielleicht erzählst du trotzdem noch mal ganz kurz Erschwinglichkeitsindex und warum eigentlich mit der Interhüb?
00:03:30: und was hat das iw da mitzutun?
00:03:33: Und was ist das eigentlich?
00:03:35: Hau mal raus mach mal einen Rahmen auf.
00:03:36: Was erwartet uns in diesem Zahlenwerk
00:03:40: Genau, also Erschwinglichkeit bedeutet wie leistbar ist eigentlich Wohneigentum und dabei ist immer gedacht.
00:03:49: dass wir eben verschiedenes zusammennehmen, wenn ich eine Immobilie kaufe.
00:03:53: Dann kommt es natürlich auf den Kaufpreis an.
00:03:55: aber da ich diesen Kaufpreise in der Regel finanziere zumindest zum großen Teil spielt eben auch der Zinsenrolle und natürlich spielt auch die Einkommensentwicklung eine Rolle.
00:04:05: Das heißt, wenn die Einkommen schneller steigen als die Kaufpreisse und die Zins sind gleich bleiben würden würde sich die Erschwinglichkeit verbessern.
00:04:13: so Genau das versuchen wir hier in einer Zahl, in einem Index abzubilden.
00:04:18: Wir berechnen für die einzelnen Kreise die Kosten für ein Anuitätendarlehen also ein typisches Darlehen-Szenarer Zinsbindung und setzen das ins Verhältnis zum Einkommen und beobachten dass dann über die Zeit oder zwischen Regionen Das Besondere ist.
00:04:36: jetzt mit Interhype haben wir hier die Möglichkeit, einerseits tatsächliche Abschlusspreise zu beobachten.
00:04:43: Das heißt sie haben ihre eigenen Preisdaten und wissen also zu welchen Preisen werden Immobilien gekauft?
00:04:50: und tatsächlich auch die eigenen Zinsen.
00:04:53: Also wir sehen auch beim Zinsmarkt natürlich, dass es immer Angebotskonditionen gibt.
00:04:59: Unter denen und den Annahmen kriegst du einen besonders günstigen Zins.
00:05:03: aber hier sind die tatsächlichen Abschlusszinsen, die berücksichtigt werden können.
00:05:08: So was machen wir jetzt?
00:05:10: Wir schauen um diesen Index zu kalibrieren bezahle ich gerade thirty-fünf Prozent meines Einkommens für die Annoität.
00:05:20: Das ist das, was wir so als Benchmark nehmen.
00:05:24: Normalerweise sagt man ja irgendwie so zwischen dreißig und vierzig Prozent.
00:05:28: Ist das was viele noch bereit sind auszugeben?
00:05:31: Deswegen setzen wir das auf thirty fünf Prozent.
00:05:33: Is der Index höher bedeutet dass Ich muss weniger meines Einkommens Für eine Immobilienkredit bezahlen?
00:05:41: ist der Index niedriger, ist es entsprechend weniger erschwinglich.
00:05:44: Ich muss also mehr von meinem Einkommen
00:05:47: ausgeben.".
00:05:48: So und das ist eigentlich die Geschichte, die wir hier betrachten Wir schauen uns Haushalte an nicht den Medienhaushalt sondern ein Haushalt, der siebzig Prozent des Duschenseinkommens hat Und Betrachten einen Haushalt mit anderthalb Einkommen Das heißt eine arbeitet Teilzeit Eine arbeitet Vollzeit.
00:06:09: Aber wie gesagt jemand der etwa siebzig Prozent, also zu den dreißig Prozent Einkommensstärksten Haushalten gehört.
00:06:18: So muss man es richtig ausdrücken.
00:06:19: Wollt grad sagen?
00:06:21: Also Dreißig-Prozent unterm Durchschnitt eben genau nicht sondern zu dem dreißige oberen Prozent.
00:06:27: sehr gut.
00:06:28: Interhübe hat damit was zu tun?
00:06:31: Naja die sind unsere Kooperationspartner.
00:06:33: Die finanzieren das Ganze eben auch aber Sie stellen eben auch Daten zur Verfügung und führen teilweise auch eigene Auswertungen Wie jetzt diesmal zur Energieeffizienz bei, insofern wichtiger Partner hier.
00:06:47: Sehr gut!
00:06:47: Dann lass uns mal auf die Ergebnisse schauen.
00:06:50: wie hat sich die Erschwinglichkeit in Deutschland entwickelt?
00:06:54: Genau also wenn wir jetzt die langfristigen Linien anschauen.
00:06:57: Wir machen das jetzt... wir verfolgen das seit zwei tausend sieben jetzt mit dem Index dann haben wir erstmal eine lange Phase gehabt wo sich die Eschwinglichkeit immer weiter erhöht hat.
00:07:07: Das liegt einfach daran, dass natürlich die Zinsen gefallen sind.
00:07:10: Die Einkommen gestiegen sind und die Preise noch gar nicht so nachgezogen haben.
00:07:14: Wir haben den absoluten Sweetspottern eigentlich im Jahr zwei Tausend vierzehn erreicht.
00:07:18: Da war die Erschwindigkeit am höchsten.
00:07:20: Hundert Achtzig der Index wird Also ja, gerade mal zwanzig Prozent.
00:07:25: etwa musste ich meines typisches Einfamilienhaus von meinem Einkommen bezahlen um die entsprechende Annoität zu decken deutschlandweit.
00:07:34: Seitdem ist die Erschwinglichkeit eben deutlich zurückgegangen besonders natürlich mit dem Zins Schritt zwanzich zweiundzwanzig von ein auf vier Prozent.
00:07:42: da ist die deutlich runtergegangen.
00:07:45: Wir waren zwischenzeitlich bei nur noch neunzig, also durchschnittlich deutlich mehr als diese thirty-fünf Prozent musste man ausgeben und seitdem hat sich die Erschwinglichkeit ein bisschen verbessert.
00:07:57: aber wir sehen jetzt so am aktuellen Rand eigentlich eine Stagnation.
00:08:00: ja die Zinsen haben sich nicht deutlich entwickelt.
00:08:03: Die Einkommen steigen Aber die Kaufpreise steigen eben auch.
00:08:07: das hält sich gerade In der Waage und insofern haben wir jetzt gerade aktuell eine Seitwärtsbewegung.
00:08:14: Wir liegen beim Indexwert von hundert drei, also ein bisschen erschwinglicher als nach dieser Benchmark.
00:08:21: aber im Wesentlichen hat sich da jetzt in den letzten Quartalen nicht so viel getan jedenfalls auf Bundesebene.
00:08:28: Genau das wäre nämlich die logische Anschlussfrage welche Unterschiede gibt es da in den Bundesländern?
00:08:35: Erwartbar wäre ja jetzt nach dem Willen der politischen Eingriffe in Berlin, dass die Erschwinglichkeit in Berlin besonders nach oben geht.
00:08:43: Ist dem so?
00:08:44: Oder ist die Er schwinglichkeit voran das deutlich besser?
00:08:48: Also Berlin ist tatsächlich spannend weil Berlin ist das unerschwinglichste Bundesland mittlerweile.
00:08:57: Die Erschwinklichkeit ist da am niedrigsten.
00:09:01: Sie ist noch schlechter als in Bayern und noch schlechter als in Hamburg.
00:09:04: Also Hamburg ist mittlerweile erschwinglicher.
00:09:08: Dann kommt Hessen und dann kommt Brandenburg schon, es ist erstaunlich also Brandenburger relativ schlecht positioniert zeigt eben auch dass hier Berlin sich durchaus Ausstrahlungseffekte hat.
00:09:22: auf der anderen Seite was besonders erschwinglich ist unter anderem Schleswig-Holstein Wobei es da natürlich auch große regionale Unterschiede gibt, das Saarland und Sachsen-Anhalt.
00:09:35: Das sind so die erschwinglichsten.
00:09:38: Und was jetzt spannend ist, dass wir eine gewisse Konvergenz aber feststellen zwischen den Bundesländern.
00:09:44: also Nehmen wir mal das Saarland, da hatten wir schon Erschwinglichkeiten in den letzten halb Jahren.
00:09:52: Die waren so um die Hundertfünfzig.
00:09:54: Wir sind jetzt auf Hundertvierzig runtergerutscht.
00:09:56: Ähnlich ist es in Schleswig-Holstein oder auch Thüringen beispielsweise war schon deutlich erschwinglicher.
00:10:02: Auch jetzt eine deutliche Verschlechterung Während in diesen Hotspots gerade Bayern, Hamburg und Berlin sich jetzt kaum etwas getan hat.
00:10:12: Also da ist die Erschwindigkeit ein bisschen schlechter geworden gegenüber dem letzten Mal also Dezember twenty-fünfundzwanzig aber nur auf dem niedrigen Niveau das heißt wir rücken ein bisschen zusammen.
00:10:24: Die Spannbreite ist so von etwa Achtzig Indexwert zweiundachtzig bis hundertvierzig Und es war eben schon mal deutlich breiter.
00:10:33: Das spricht dafür, dass zunehmend die Haushalte auch Regionen in den Fokus nehmen, die vielleicht bisher nicht im Fokus waren.
00:10:43: D.h.,
00:10:43: die Preise steigen vor allen Dingen dort wo tendenziell eher günstiger ist weil man entsprechende Ausweisreaktion feststellt.
00:10:55: Wenn ich mir überlege, dass es hier um die Haushalte geht, die sozusagen zu den dreißig Prozent reichsten Haushalten im Land gehören.
00:11:05: Dann stelle ich mir natürlich die Frage das ob die im wesentlichen Einfamilienhäuser kaufen oder vor allen Dingen vermehrt wahrscheinlich.
00:11:13: und die dazu passende Frage ist natürlich Wie ist die Entwicklung bei den Einfamilienhäusern?
00:11:20: Also wo sind sie am teuersten und wo am günstigsten, wenn ich jetzt sage, ich habe andere Rebeinkommen.
00:11:25: Und da noch eine Familie dran und so, denn es natürlich die Ein-Familie in Hausperspektive eine Valide erzähle was habt ihr dazu rausgefunden?
00:11:33: Genau also Wo sind die teuerste und wo sind die günstlichsten?
00:11:36: ein Familienhäuser.
00:11:37: Da gibt's in der Studie einen Ranking über alle vierhundert Kreise.
00:11:42: Die werden nicht im einzelnen durchgehen.
00:11:45: Aktuell der günstigste Kreis ist der Kreis Steinburg.
00:11:49: Ich musste jetzt tatsächlich nochmal nachschauen, wo den Steinburg ist.
00:11:53: Weißt du es?
00:11:54: Nee weiß ich auch nicht!
00:11:57: Schleswig-Holstein Das ist Schleswig-Holstein.
00:12:00: Indexwert, hundred und siebenund achtzig das heißt man muss nur neunzehn Prozent im Durchschnitt seien des Einkommens für ein Für die Annoität bezahlen.
00:12:11: Am zweiter Stelle ist der Kreis Röhn Grabfeld auch Neunzehnt Prozent.
00:12:17: dann kommt Dietmarschen Sonneberg und Salzgitter.
00:12:22: sind alle bei zwanzig Prozent beziehungsweise index Werten zwischen hundertfünfundsebzig und hundertsequenzit.
00:12:28: Und wir müssen jetzt keine Regionalexperten sein, um einen guten Blick darauf zu haben.
00:12:34: Das sind eben nicht die strukturstärksten Regionen.
00:12:37: Das korreliert natürlich schon damit.
00:12:39: Die Preise sind dort deutlich höher bzw.
00:12:45: deutlich niedriger im Verhältnis zum Einkommen und das hängt eben auch damit zusammen dass die Nachfrage in diesen Standorten einfach deutlich geringer ist.
00:12:53: Ganz anders sieht es eben in den Top sieben Städten beispielsweise aus.
00:12:57: Stuttgart ist der erschwinglichste Standort, da sind wir aber schon bei einem Indexwert von zwei neunzig und achtunddreißig Prozent des Einkommens das sich im Durchschnitt für ein Einfamilienhaus bezahlen muss.
00:13:11: Hamburg dreihundertzwanzigster Platz Köln dreihundertsechzigster Platz näher und die teuerste Großstadt ist München mit Rang dreiehundertdreiundneunzig und einem Indexwert von dreiundsechzig.
00:13:26: Das heißt, ich muss sechsundfünfzig Prozent meines Einkommens für eine Anuität bezahlen.
00:13:33: bei den Großstädten Das ist auch ganz spannend.
00:13:37: Gerade die Norddeutschen sind noch verhältnismäßig günstig, Lübeck beispielsweise.
00:13:43: Der dritte Rang ist auf der Führung von Kiel.
00:13:48: Ich muss bei einem Einkommen für die Annoität verwenden.
00:13:54: Das ist ganz spannend!
00:13:55: Saarbrücken ist auch relativ günstiger.
00:14:00: Bremahafen und Wolfsburg ist auch sehr günstige.
00:14:02: Auf der anderen Seite.
00:14:04: Die teuersten Kreise sind alle im Umland von München, Erdingen, Bartölz, Wolfratshausen, Dachau, Miesbach und Garmisch-Bartenkirchen.
00:14:15: Garmish-Batenkirchend.
00:14:16: Sechsundsechzig Prozent muss ich ausgeben!
00:14:19: Also das ist tatsächlich schon extrem und es zeigt eben diese sehr unterschiedlichen Märkte, sehr angespannten Märkte die eben tendenziell auch eher unerschwinglich sind Während eben gerade in strukturschwachen Regionen, die wir ja auch in Schleswig-Holstein finden.
00:14:36: Die wird teilweise aus Deutschland finden und die Erschwinglichkeit entsprechend höher
00:14:41: ist.".
00:14:46: Das Ergebnis der Betrachtung mit einer Musterfamilie.
00:14:50: Wahrscheinlich wird niemand für sein Ein-Familien-Haus zwei Drittel seines verfügbaren Einkommens für eine Immobilie ausgeben, jedenfalls stelle ich mir das wirklich schwierig vor oder?
00:15:03: Ist das sozusagen dann die Besonderheit dieser Art der Vergleichbarkeit?
00:15:09: Naja, es sind schon die durchschnittlichen Einfamilienhäuser, die tatsächlich gehandelt werden.
00:15:13: Das ist eine Besonderhalt dieses Ansatzes.
00:15:15: also wir sagen nicht Es ist immer die hundert dreißig Quadratmeter Wodung Sondern das passt sich natürlich schon ein bisschen an.
00:15:21: Also die
00:15:24: Durchschnittseinkommen passt sich nicht an je nach Region und das wäre ja oder haben Wir dazu auch unterschiedliche Werte?
00:15:31: Doch, dazu haben wir auch unterschiedliche Werte.
00:15:33: Also es sind tatsächlich die regional verfügbaren Einkommen.
00:15:38: also Wir kalkulieren die auf Basis der Daten der Bundesagentur für Arbeit.
00:15:42: Die haben die durchschnittlichen Löhne und darauf berechnen wir dann das Haushalt-Einkommen.
00:15:49: Naja, aber die Quintessenz ist natürlich erstens in München kaufen sehr wenig Leute ein Familienhäuser.
00:15:57: und zweitens wenn dann muss ich eben ja auch zusätzlich relativ viel Eigenkapital einbringen damit ich diese Rate überhaupt stemmen kann.
00:16:06: Also sixty-six Prozent werden die Wenigsten bezahlen sondern sie bringen, es funktioniert in diesen Top-Standorten in Bayern eigentlich nur dadurch dass ich eben relativ viel Eigenkapital mitbringe weil ich vielleicht eine Schenkung bekommen habe.
00:16:23: Weil ich vielleicht geerbt habe oder ähnlich ist.
00:16:26: Ich glaube sonst funktioniert das in dieser Weise gar nicht.
00:16:29: und das ist glaube ich das was man beobachten muss bedeutet aber natürlich dass der Zugang zu Wohneigentum aus eigener Kraft kaum leistbar ist.
00:16:39: Das heißt alleine dadurch, dass du ein gutes Einkommen hast.
00:16:42: Man muss schon sehr gutes Einkommen haben, das man das tatsächlich hinkriegen kann.
00:16:47: Ja, das hört sich genauso an!
00:16:49: Dann haben wir natürlich im Moment noch so ein Thema... so ein bisschen durch das ganze Immobilien-Sigment.
00:16:57: Und das ist die Energieeffizienz, nicht nur weil es Vorgaben gibt welche Heizungen gebaut werden sollen und Energieeffiziensstandards, die erreicht werden müssen in der Gebäude Haut und der Isolierung.
00:17:09: Jetzt ist natürlich die große Frage und die interessante Frage welchen Einfluss hat die Energie effizient auf die Erschwinglichkeit?
00:17:18: Hat sie eigentlich überhaupt oder spielt die Energie Effizienzen in Wahrheit keine Rolle?
00:17:22: Ja, doch die Energieeffizienz spielt eine große Rolle.
00:17:25: Aber das überraschende eigentlich in unserer Untersuchung ist dass sie regional gesehen eine sehr unterschiedliche Rolle spielt.
00:17:32: also wir haben uns ja häufiger schon auch mit Energieeffizenz beschäftigt und dann gesagt naja je nachdem welche Energieeffiziensgrad ich erreiche habe Ich einen Abschlag gegenüber der energieffizienzklasse A oder A plus.
00:17:46: So, wir haben das diesmal regional verglichen und wir haben nur vergleichen zwischen der höchsten Energieeffizienzklasse und der Energieeffizinz Klasse D. Und genauer geschaut... Wie groß ist denn der Abschlag?
00:18:00: Das spannende ist, dass wir hier sehr unterschiedliche Abschläge sehen schon auf Ebene der Bundesländer.
00:18:06: Also wenn wir mal schauen in Thüringen ist der Abschlag zwischen der höchsten Energieeffizienzklasse und der Energieeffiziensklasse D liegt er bei zwanzig Prozent.
00:18:17: In anderen Bundesländern, beispielsweise in Nordrhein-Westfalen oder in Brandenburg liegt er nur bei fünf Prozent.
00:18:28: Also das heißt eine große Spannbreite zwischen den Werten die wir da haben und gar nicht so einheitlich wie man es vielleicht erwarten könnte.
00:18:39: Und wenn wir es dann auch nochmal regional ein bisschen stärker unterscheiden, dann sind die Unterschiede noch mal größer.
00:18:45: Also Standort wie München beispielsweise oder Hamburg da sind so fünfzehn bis achtzehnt Prozent in Berlin aber beispielsweise nur um die zehn Prozent.
00:18:56: und größten Abschläge haben wir eigentlich in Ludwigshafen, ja Ludwickshafen sechsunddreißig Prozent und auch in Neu-Ullen beispielsweise über dreißig Prozent.
00:19:08: Das heißt, der Unterschied zwischen den Energieeffizienz Abschlägen ist regional sehr unterschiedlich und spiegelt möglicherweise die Marktverhältnisse wieder aber vielleicht auch eine gewisse Weise Präferenzen, die da unterschiedlich sein können.
00:19:24: also das ist wirklich spannend bedeutet aber auch natürlich große ja vielleicht auch Chancen an der einen oder anderen Stelle.
00:19:34: Was wir eigentlich herausfinden wollten, war spielt Energieeffizienz vielleicht gerade in den strukturschwächeren Regionen eine besondere Rolle.
00:19:45: Das heißt also wenn ich einen Standort habe oder wenn Ich in einem eher nicht angespannten Markt bin dann wird stärker differenziert zwischen der energieeffizient während wenn ich in münchen kaufe oder berlin kaufe dann kann ich es mir gar nicht aussuchen, weil der Markt so umkämpft ist.
00:20:05: Ich habe gar keine Wahl ob das nur D oder C oder B ist spielt für mich kaum eine Rolle und das kann man aber nur so begrenzt bestätigen.
00:20:14: also wir haben schon Thüringen ist sicherlich eher ein entspannterer Markt da spielt Energieeffizienz eine große Rolle.
00:20:20: das heißt wenn ich nicht energieeffiziente Gebäude habe Dann hab' ich wahrscheinlich größere Abschläge auch in Zukunft Wenn der Markt sich eben weiter so entwickelt wie er sich bisher entwickelt.
00:20:30: Aber wir haben eben auch in den Großstädten mit sehr große Unterschiede, Beispiel Berlin und München.
00:20:38: Und insofern ist das auf jeden Fall ein etwas uneinheitliches Ergebnis zeigt aber irgendwo auch dass es da natürlich für den Investor vielleicht auch Möglichkeiten gibt von dieser Uneinheitlichkeit zu profitieren.
00:20:53: Also die flächendeckende Klimaschutzgesetzgebung führt also zu nichtflächendeckenen Ergebnissen.
00:21:01: Das ist ja auch schon mal eine spannende Zusammenfassung, aber du hast es gerade angeteasert was lernen denn dann unsere Investoren aus der Erschwinglichkeitsanalyse?
00:21:11: wo kann man daraus sozusagen Nektar ziehen?
00:21:14: Wo gehe ich rein um zu sagen Ja da habe Quatsch aus der E-Energie, Erschwinglichkeitsanalyse.
00:21:26: Also vielleicht nochmal wegen dieser regionalen Unterscheidung.
00:21:29: also du könntest schon sagen in Süd ist die Präferenz für Energieeffizienz höher als im Nord im Durchschnitt und in West ist sie höher als in Ost.
00:21:40: ja so könnte man es schon zusammenfassen wobei wie gesagt es ist unheimheitlich an der einen oder anderen Stelle.
00:21:49: Grundsätzlich bleibt es schon so, ich würde auch jedem empfehlen und das ist eine wichtige Quintessenz.
00:21:55: Gerade umso entspannter der Markt ist, umso wichtiger ist letztlich die Qualität der Immobilien.
00:22:02: Wenn ich eben mit einem einfachen Produkt in einen entspannten Markt gehe dann muss ich einfach mit großem Leerstand rechnen Und dann ist es wichtig eine besonders hohe Qualität zu bieten.
00:22:14: dazu gehört eben auch eine hohe Energieeffizienz.
00:22:16: So kann man das sicherlich ein ein wichtiges Resultat ziehen.
00:22:20: Das andere ist, wir müssen uns immer klar machen selbst Nutzer und Kapitalanleger sind irgendwo in der Konkurrenzsituation.
00:22:27: Die wollen ja die gleichen Immobilien mitunter kaufen.
00:22:30: aber wir stellen eben fest Wir haben sehr viele spannende Märkte wo die Erschwinglichkeit einfach wahnsinnig gering ist.
00:22:39: Also wenn wir jetzt München nehmen wo ich fast sechzig Prozent ausgeben muss für mein Immobilienkredit oder auch eine Stadt wie Hamburg, ne Stadt wie Köln, wo einfach die Erschwinglichkeit so gering ist und auch im Umland oftmals gering is.
00:22:53: Ist es natürlich so dass ich eben das viele Menschen habe, die trotz guten Einkommens auf Mieten angewiesen sind?
00:23:02: Und das zeigt ja eigentlich diese Analyse.
00:23:04: also wir haben natürlich Stände, die erschwinglich sind durchaus aber wir haben eben auch viele Städte die kaum erschwinglich sind und wo es sich dann lohnt ein entsprechendes Angebot zu unterbreiten.
00:23:16: Das kann eben auch die vier oder fünf Zimmerwohnung sein, auch dafür gibt es eben entsprechende Nachfragen.
00:23:22: das kann aber durchaus auch in Einfamilienhaus zur Miete sein ja?
00:23:26: Auch dafür gibt's tatsächlich einen Markt weil es eben viele Menschen gibt die vielleicht vom Einkommen her sich das leisten könnten aber zum Beispiel von Eigenkapital herausgekehbelt werden und dass ist glaube ich eine wichtige Erkenntnis die Investoren hier rausziehen können.
00:23:41: Gerade in den begehrten Standorten ist es wahnsinnig schwierig ins Eigentum zu kommen, weil die Erschwinglichkeit so gering ist.
00:23:48: Dazu kommt eben – das haben wir auch schon thematisiert – die steuerlichen Unterschiede zwischen Selbstnutzern und Kapitalanlegern die es eben Kapitalanlegern ermöglichen, auch mit einer höheren Zahlungsfähigkeit in den Markt zu gehen.
00:24:01: Und insofern sind eigentlich für Anleger gerade diese Standorte besonders spannend.
00:24:06: Die beschränken sich natürlich nicht alleine auf die Top-Sieben.
00:24:08: mehr gibt's noch viele andere Großstädte, die spannend sind und umlandt aber grade dort wo eben die wirtschaftliche Entwicklung sehr stark ist und die Perspektiven auch sehr gut sind.
00:24:19: da lohnt es sich vor allen Dingen zu vermieten.
00:24:22: Okay, und wo finde ich eure Studie jetzt?
00:24:25: Den Link stelle ich noch zur Verfügung.
00:24:27: Der steht dann in den Show-Notes und die kann frei abgerufen werden.
00:24:32: Und wenn es Fragen dazu gibt, gibt es da so irgendwie ein KI-Tool das sich befragen kann oder müsste ich es dann in eine KI hochladen?
00:24:40: Bietet ihr sowas schon an oder eher noch nicht?
00:24:42: Nee tatsächlich nicht!
00:24:44: Wir stehen dann noch auf die ganz normalen E-Mails mit
00:24:47: frag.
00:24:49: Alles klar Denn danke ich dir da draußen fürs Zuhören, fürs Interesse in der Erschwinglichkeit in Deutschland.
00:24:54: Ich danke dir Michael für die neuen Erkenntnisse aus dem neuen Index und wenn ihr mögt dann sind wir nächste Woche wieder für euch da!
00:25:02: Bis dahin genießt den Sommer macht es gut und tschüss.
00:25:06: Eigentumswohnung, Ferienwohnungen, Hotel im Berglässig-Hotel Bodenmeiß.
00:25:10: Erwirbst du dein eigenes Hotelappartement mit eigenen Grundbuch?
00:25:14: Du erhältst Pachteinnahmen und kannst deine Ferienimmobilie gleichzeitig selbst genießen!
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