#296 Ist der Einstieg in den Markt für studentisches Wohnen noch attraktiv?

Shownotes

Der neue MLP-Studentenwohnreport 2026 ist erschienen, mit zahlreichen Daten rund um den Markt für studentisches Wohnen in 38 Städten. Was sind die Kernergebnisse und wie sind diese für Investoren zu bewerten? Unser Thema in der 1aLAGE, und hier die Fragen im Einzelnen:  

  • Was ist der MLP Studentenwohnreport?
  • Was sind die Kernergebnisse?
  • In welchen Städten haben sich die Mieten besonders stark entwickelt?
  • Wie sind die Perspektiven für den Markt für studentisches Wohnen?  
  • Wie ist das Gesamtfazit: Ist studentisches Wohnen ein interessantes Segment für Anleger?

Die Antworten auf all diese Fragen und einige mehr findet ihr in dieser Episode 1aLAGE und nun wünschen wir euch spannende Insights und gute Unterhaltung. Viel Spaß!

Unser Kooperationspartner:

Unser Kooperationspartner ist das BERGlässig Hotel Bodenmais.

Eigentumswohnung. Ferienwohnung. Hotel.

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Wenn Du eine Frage hast, dann schreib mir gerne eine E-Mail an hw@haukewagner.de

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00:00:00: Diese Episode wird unterstützt vom Berglässig-Hotel Bodenmeiß.

00:00:04: Eigentumswohnung, Ferienwohnungen, Hotel?

00:00:06: Wer in Immobilien investiert muss ich normalerweise entscheiden im Berglässig-hotel Bodemais nicht!

00:00:13: Hier erwirbst du ein eigenes Hotelapartment als Kapitalanlage mit eigenen Grundbuch wie eine Eigentumswohnung.

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00:00:50: Und alle weiteren Informationen findest du unter berglässich.de.

00:00:53: slash eins a Lage – jetzt wünschen wir dir viel Spaß mit der Episode von heute.

00:00:58: Ist der Einstieg in den Markt für studentisches Wohnen noch attraktiv?

00:01:03: Der neue MLP Studenten-Wohnreport, zwanzig sechsundzwanzig ist erschienen mit zahlreichen Daten rund um den Markt fürs studentisches Wohnen.

00:01:11: In achtunddreißig Städten.

00:01:13: was sind die Kernergebnisse?

00:01:15: wie sind diese für Investoren zu bewerten?

00:01:17: das ist unser Thema heute hier in der Einserlage und ihr kommen die Fragen im einzelnen Was ist es eigentlich der MLP studenten wohn report?

00:01:26: was sind Die kernegebnisse?

00:01:28: in welchen haben sich die Mieten besonders stark entwickelt, wie sind die Perspektiven für den Markt für studentisches Wohnen und was ist das Gesamtfahrt zieht?

00:01:36: Ist Studentisches Wohn noch ein interessantes Segment für Anleger.

00:01:41: Die Antworten auf all diese Fragen und einige mehr findest du in dieser Episode der Einzellage und jetzt wünschen wir dir spannende Insights und gute Unterhaltung.

00:01:50: viel Spaß!

00:01:55: Gemeinsam mit Berglässig-Hotel Bodemais, deinem Partner für Eigentumswohnung, Ferienwohnungen und Hotel präsentieren wir euch die Eins A-Lage.

00:02:05: Das ist der Podcast um sich wissenschaftlich fundiert und unterhaltsam über neue Trends ökonomische Einordnungen und Strategien rund um die Immobilienwelt zu informieren.

00:02:14: An die Mikrofonen sind für Euch eure Volkshörte.

00:02:16: Prof.

00:02:17: Dr.

00:02:17: Michael Vogtgländer vom Institut der Deutschen Wirtschaft und Hauke Wackner Projektentwickler aus Hamburg – das bin ich!

00:02:23: Moin und herzlich willkommen hier bei uns in der Einz-A-Lage, der Immobilien Podcast.

00:02:27: Und heute wollen wir über die Studenten reden ihre Kaufkraft und alles das was es eigentlich für dieses Marktsegment auf sich hat.

00:02:33: Wir reden über studentisches Wohnen und weil das Ganze natürlich eine empirische Grundlage hat brauchen wie ihn.

00:02:39: dafür haben wir ihn hier.

00:02:40: Wir schätzen ihn und herzlich Willkommen Prof.

00:02:43: Dr.

00:02:43: Michael Vogtländer vom Institut der Deutschen Wirtschaft.

00:02:46: moin lieber Michael Hallo

00:02:47: liebe Hauke grüß dich.

00:02:48: Das ist nicht das erste Mal, dass wir über den MLP Studentenwohnreport sprechen.

00:02:54: Nichtsdestotrotz vielleicht nochmal ganz kurz um den Rahmen aufzumachen was ist es eigentlich dieser MLP studenten Wohnreport?

00:03:00: Vielleicht kannst du einmal report.

00:03:03: Da war's wieder sehr deutsch.

00:03:04: Aber Studenten wohnreports wie is' es eigentlich richtig?

00:03:07: völlig egal!

00:03:08: Was ist es erzählen?

00:03:09: Also wir sprechen es Deutsch aus, Studentenwohnreport.

00:03:13: Aber das nur am Rande... Ja du hast recht!

00:03:16: Das ist nicht das erste Mal dass wir darüber reden.

00:03:19: Insgesamt gibt es diese Kooperation schon seit acht Jahren.

00:03:22: also zum achten mal haben wir diesen MRP-Studentenwohne-Report vorgestellt.

00:03:26: Also noch länger als unsere Kooperation.

00:03:28: Wir gehen jetzt ins sechste Jahr oder sind im sechsten Jahr?

00:03:31: Wir sind im siebten Jahr.

00:03:34: Ja,

00:03:36: klar.

00:03:38: Ja, stimmt!

00:03:38: Im Mai haben wir in den Anfang zwanzig-zwanzig angefangen.

00:03:41: Ja genau, also sind im siebten Jahr...

00:03:44: ...im verfliegsten Sieben.

00:03:48: Okay,

00:03:48: kommen nicht auf Ideen.

00:03:49: Nein, also Spaß beiseite dieser MLP Studentenwohnreport.

00:03:54: Das ist eine Kooperation vom IW und MLP und wir analysieren hier die Entwicklung der Mieten im Segment studentisches Wohnen an insgesamt achtunddreißig Hochschulstandorten.

00:04:05: Da sind natürlich die ganz großen dabei, also die Top-Sieben Berlin Hamburg München Stuttgart.

00:04:12: da sind aber auch typische Studenten Standorte dabei wie beispielsweise Münster Darmstadt und viele weitere.

00:04:21: Und in diesen Standorten ermitteln wir immer drei Kennziffern.

00:04:27: Das eine ist die Durchschnittsmiete.

00:04:29: Also wenn ich auf den entsprechenden Plattformen bin, mit welchen Durchschnitzmieten muss ich rechnen und welchen durchschnittspreisen für eine kleine Wohnung bis vierzig Quadratmeter oder ein WG-Zimmer?

00:04:41: Dann berechnen wir einen sogenannten Studentenwohnpreisindex.

00:04:46: da kommt unser allseits beliebtes Hedonisches Verfahren zum Einsatz.

00:04:50: also das heißt wir berechnend die reine Preisentwicklung.

00:04:53: wie haben sich wenn ich alle anderen Faktoren rausnehme, die Preise in diesem Segment entwickelt.

00:04:59: Und dann schauen wir auch noch auf eine sogenannte Musterwohnung oder ein Muster-WG-Zimmer.

00:05:05: Das ist quasi die Überlegung.

00:05:07: Ich habe eine standardisierte Wohnung von dreißig Quadratmeter mit gleicher Ausstattung Gleiche Nähe zur Universität Aber der Unterschied ist... Ich versetze die Von München nach Hamburg nach Berlin Nach Darmstadt nach Chemnitz Und was ist dann der Preis?

00:05:26: Das verdeutlicht einfach noch mal diese regionalen Unterschiede, die ich hier habe.

00:05:31: So und Datenbasis dafür sind die Daten der Value AG.

00:05:34: Das ist also Plattformen letztlich.

00:05:38: An diesen Daten wird ja immer viel Kritik geäußert aber gerade für dieses Segment passt das sehr gut weil wenn du Student bist aus Köln kommst und in Hamburg studieren möchtest Ja, in der Regel wenn ihr nicht gerade einen Bekannten hast ist es so dass du auf die Plattform angewiesen bist.

00:05:54: Das heißt du musst schauen was wird auf Imus Gaut, was auf Kleinerzeigen etc.

00:05:59: geboten und bewirbst dich darauf und von daher ist das für Studenten schon sehr relevanter Markt zumal eben Wohnheime nur eine Untergottelte Rolle spielen.

00:06:11: also es gibt ein Wohnheimplatz für jeden zwanzigsten Studenten.

00:06:15: Das heißt, es gibt lange Wartelisten und da kommst du als Erstsemester in die Regeln nicht rein.

00:06:20: So das Ganze wird immer noch ergänzt um ein Sonderthema und das ist diesmal das Thema Demografie.

00:06:26: wie entwickeln sich die Studierendenzahlen bis zu zweizig vierzig?

00:06:29: Und das natürlich insbesondere für die Investoren auch interessant.

00:06:33: was passiert denn mit dem Markt?

00:06:34: Wie entwickelt er sich weiter?

00:06:36: Dann lass es uns hören, was sind die Kernergebnisse?

00:06:39: Alles steil bergauf oder eher ein gemischtes Bild.

00:06:42: Oder vielleicht doch gar nicht mehr so gut... Was ist das sozusagen in einer Headline?

00:06:49: Also ich konzentriere mich hier auch tatsächlich auf den Studentenwohnpreisindex weil ich meine die regionalen Unterschiede, die sind ja bekannt und sie sind eigentlich relativ konsistent.

00:06:59: also München ist die mit Abstand teuerste Stadt dann kommen Berlin Frankfurt Hamburg auch weit vorne natürlich.

00:07:06: und auf der anderen Seite besonders günstig sind nach wie vor ostdeutsche Standorte, Chemnitz

00:07:11: v.a.,

00:07:12: Magdeburg aber zum Beispiel auch Bochum als westdeutscher Standort oder Saarbrücken.

00:07:17: die sind relativ günstige.

00:07:18: da ändert sich nicht so wahnsinnig viel.

00:07:20: was sich aber immer ändert ist eben die Entwicklung der Preise.

00:07:24: nach dem Studentenwohnpreisindex stellt man schon fest, dass es dieses Jahr etwas anders ist.

00:07:32: Wir haben insgesamt über den gesamten Studentenwohnpreisindex eine Preissteigung von zwei Komma sechs Prozent.

00:07:38: Das ist also ungefähr so viel wie die Verbraucherpreise, die sind zwei Komma vier Prozent gestiegen.

00:07:46: Bei den kleinen Wohnungen haben wir einen Zuwachs um drei Komma fünf Prozent etwas stärker.

00:07:51: bei den WGs sind es zwei Kommas drei Prozent und interessant ist nun wenn man das mit dem Durchschnitt der letzten drei Jahre vergleich.

00:07:57: da hatten wir beim Studenten Wohnpreis Index vier Prozent bei den kleinen Wohnungen, vier Komma fünf Prozent und bei den WGs drei Komma sechs Prozent.

00:08:05: Das heißt wir haben tatsächlich in diesem Jahr eine etwas unterdurchschnittliche Entwicklung.

00:08:11: ja das ist durchaus interessant.

00:08:14: aber Es ist tatsächlich auch so, dass wir in diesem Jahr Sondereffekte hier einfach dabei haben.

00:08:21: Wir haben in einigen Bundesländern beispielsweise Nordrhein-Westfalen den Übergang auf G neun also für die, die keine Kinder haben G acht bedeutet acht Schuljahre Gymnasium Versus g neun bedeutet dann neun Jahre Also wieder drei zehn Schuljahren.

00:08:39: das bedeutet natürlich wir haben jetzt sehr wenig Studenten in Nordrheim Westfalen Neue anfangen Studenten.

00:08:47: Und das hat natürlich schon einen gewissen Effekt, ähnliches hatten wir uns Schleswig-Holstein in Bayern.

00:08:52: also das war ein gewissen effekt.

00:08:54: plus.

00:08:54: wir haben natürlich auch eine situation dass die zuwanderung gerade im letzten jahren bisschen weniger geworden ist liegt einfach daran dass natürlich die regeln restriktiver sind.

00:09:05: aber wir haben immer auch so gewisse wellenbewegungen bei der migration.

00:09:09: also auch das spielt eine gewisse rolle.

00:09:10: das heißt die städte wachsen gerade nicht so stark.

00:09:13: Das entlastet irgendwo den Markt ein wenig und daher kommen im Moment relativ kleine Zuwächse.

00:09:20: Plus es gibt eben auch eine ganz spannende Entwicklung, dass eben auch die Studierenden ausweichen.

00:09:27: Also typischerweise ist ja so als Student möchtest du nah in der Universität wohnen aber du möchtst zumindest in der Stadt wohn'n.

00:09:34: Aber es gibt zunehmend Studierende, die auch außerhalb von Hamburg wohn', außerhalb vom Köln wohn oder außerhalb vorm Münster wohn'.

00:09:42: Die weichen also auch ähnlich wie sonst viele andere Haushalte aus und dadurch hast du natürlich auch insgesamt weniger Nachfrage.

00:09:49: Das heißt, es ist irgendwo eine Reaktion auf sehr hohe Mietpreise das eben zunehmend auch auf studentische Seite ausgewichen wird.

00:09:59: Okay, dann lass uns da noch trotzdem reingucken.

00:10:01: Du hast gesagt kleine Zuwächse ist sozusagen der Euphemismus an dieser Stelle.

00:10:07: Es wächst nicht mehr so stark aber es gibt noch kleine Zuwechse.

00:10:11: in welchen Städten haben sich die Mieten besonders stark entwickelt?

00:10:15: Ja also relativ stark haben sie sich beispielsweise noch in Hamburg entwickelt Aber ansonsten vielen Standorten.

00:10:22: Also da haben wir immer noch eine Steigerung jetzt um die vier Prozent.

00:10:27: Wir haben auch Entwicklungen, dass gerade kleinere Standorte oder günstige Standorte jetzt teurer geworden sind.

00:10:34: Bochum zum Beispiel.

00:10:36: Da haben wir rund sechs Prozent Steigerung.

00:10:38: aber auch so Standorte wie Saarbrücken beispielsweise Kiel.

00:10:43: da haben wir besonders starke Zuwächse im letzten Jahr gehabt.

00:10:46: insgesamt fällt aber auf ja eigentlich haben wir eine gewisse neue Konvergenz Entwicklung, also dass die Städte die Preisniveaus etwas zusammenwachsen.

00:10:58: Denn diese günstigeren Standorte haben wir typischerweise stärkeres Preis zu wechseln aber wo die Preise besonders nachgegeben haben das ist in den Großstädten.

00:11:09: Hamburg ist die Ausnahme.

00:11:10: Hamburg ist mit der einzige Top-Siebenstadt, wo sich die Mietpreise weiterhin nach oben entwickelt haben relativ kräftig.

00:11:19: In vielen anderen Großstädten haben wir eher eine gegenläufige Entwicklung also Stuttgart beispielsweise eine sehr schwache Entwicklung Frankfurt leicht negativ Leipzig ein gewisser Rückgang Und besonders auffällig Berlin.

00:11:33: Berlin hat minus vier Komma fünf Prozent bei der Mietpreisentwicklung, das ist also tatsächlich spannend und wird in Berlin leider gar nicht so wahrgenommen.

00:11:44: da haben wir immer noch diese Diskussion dass die Neuvertrags mieten ja so wahnsinnig steigen aber tatsächlich sie sind sogar etwas rückläufig.

00:11:50: und glaube dahinter steht gerade diese Entwicklung dass wir gerade in den Großstädten so hohe Mieten haben dass es unglaublich schwierig ist Und dass es eben diese Ausweichbewegung gibt, das entweder bleibt man direkt zu Hause bei den Eltern wohnen oder man weicht eben aus und ist quasi eine Reaktion darauf.

00:12:12: Eine Folge ist eben wir sehen nur sehr schwache oder sogar rückläufige Preise zu wechseln.

00:12:18: Bei anderen Standorten da haben wir durchaus noch ein bisschen Aufholpotenzial.

00:12:24: Wir müssen mal sehen, wie nachhaltig das ist.

00:12:25: Das sind immer auch Bewegungen die wir da erleben.

00:12:28: aber es ist schon sehr auffällig dass gerade diese Großstädte doch stark nachgegeben haben.

00:12:33: Was dann natürlich die Frage stellt.

00:12:35: also abgesehen jetzt von den Sondereffekten G-acht G- neun haben wir insgesamt eine Ausweichbewegung d.h.

00:12:44: möglicherweise entwickelt sich der Markt doch völlig anders.

00:12:48: Wie sind die Perspektiven für den Markt des studentischen Wohnen?

00:12:52: Also das ist ja die Frage, die dahinter steckt.

00:12:55: Ist es doch nicht mehr so gut zur Studentenwohnung anzubieten oder kommt das wieder?

00:13:03: Entwickelt sich denn eine Nachfrage in eine andere Richtung was man den Zahlen da entnehmen kann?

00:13:10: Vielleicht lass mich noch mal ein Wort zu Berlin, weil das ist irgendwie so ein herausragendes Ergebnis.

00:13:15: Minus vier Komma fünf Prozent und eigentlich gehen die Mieten ja gar nicht zurück.

00:13:21: Ich glaube tatsächlich dass hier auch so einen Effekt ist vielleicht auch schon, dass manche Vermieter da einfach sehr vorsichtig geworden sind und gar nicht mehr auf den Plattformen inserieren.

00:13:30: also dieser Effekt den muss man glaube ich auch sehen.

00:13:33: Da kommen eben auch so Plattformen an ihre Grenzen, ist aber eben auch ein interessantes Phänomen.

00:13:38: dann aus der Regulierung ja also das heißt die Vermieter scheuen schon die öffentlichen Plattform weil sie auch eben gescreen werden und das bedeutet aber natürlich auch die Zugänglichkeit zum Wohnungsmarkt wird noch mal schwieriger.

00:13:51: Also wenn es kaum mehr Angebote gibt auf den öffentlichen Platform dann wird's natürlich umso schwieriger für die die von außen kommen solche Wohnungen dann eben auch nachzufragen.

00:14:02: Das ist aber vielleicht nur am Rande hier, ja du hast noch den Perspektiven für Studenteswohnen gefragt das ist schon spannend.

00:14:10: also es ist jetzt teilweise diese gewisse Entlastung im Markt ein niedrigere Preis zu wechseln was natürlich dann auch die Frage aufwerfen kann Ist das noch ein interessanter Markt?

00:14:21: Ich glaube dass wir weil schon mittelfristig auch wieder höhere Mietsteigerung sehen werden, weil zwei Dinge gerade zusammenkommen.

00:14:32: Das erste ist, wir erleben rückläufige Fertigungszahlen.

00:14:35: Also wir haben hier mal geschaut in diesen thirty- acht Standorten.

00:14:39: wie war die durchschnittliche Bautätigkeit?

00:14:41: zwischen zwei fünfzehn und zwei neunzehnt?

00:14:43: Und wie war sie zwischen zwanzig zwanzich und zwanzi vierundzwanzig?

00:14:47: Und eigentlich überall ist die Baut tätigkeit zurückgegangen.

00:14:50: das heißt Wir haben insgesamt ein schrumpfendes Angebot und wir haben jetzt die Besonderheit Das aufgrund der fallenden Baugenehmigung ja damit zu rechnen ist das zwanzig, sechsundzwanzig ein Jahr wird mit noch schlechterer Bautätigkeit.

00:15:04: Wir gehen wahrscheinlich auch unter zwei hunderttausend,

00:15:06: d.h.,

00:15:07: in vielen Großstädten werden wir weniger als fünfzig Prozent dessen bauen was wir eigentlich bräuchten.

00:15:13: Das ist also ob das nur Berlin ist, ob das Hamburg ist.

00:15:16: Ob das Münster ist überall haben wir diese großen Probleme.

00:15:19: D.h.

00:15:19: das Angebot wird sich weiter verknappen Und das ist natürlich schon mal etwas, was die Mietentwicklung typischerweise treibt.

00:15:27: Das andere aber und das ist eigentlich das spannende an unserem Sonderthema Es gibt lange Zeit gab es Demografieforscher, die gesagt haben wir haben so Mitte der zwanziger Jahren Knickpunkt bei den jungen Menschen sprich Die Zahl der jungen menschen geht zurück und deswegen werden auch die studenten zahlen zurückgehen.

00:15:48: Ja dass war eigentlich immer die erwartung dass sie ja Eigentlich Anfang der zwanziger Jahre den Peak haben bei den Studentenzahlen.

00:15:57: Tatsächlich ist es so, dass im Moment die Zahl der Studierenden stagnierend leicht rückläufig ist.

00:16:03: Aber aufgrund der demografischen Entwicklung, die wir in den Zwei-Tausenzehnerjahren hatten, gehen wir jetzt mittlerweile davon aus, dass wir eigentlich wieder einen Anzug der Studierenenzahlen haben werden.

00:16:14: Das heißt wenn wir das fortschreiben aufgrund der Zuwanderung auch in den Zehnerjahren, dann ist davon auszugehen dass wir bis zu zweizig-vierzig noch mal einen Wachstum von zero Komma vier Prozent haben werden.

00:16:29: Das klingt nicht viel aber es bedeutet eben wieder steigende Zahlen.

00:16:33: und was eben auch noch hinzu kommen kann wenn die Studierendenquote wieder leicht ansieht was durchaus sein können könnten wir auch schnell bei drei Prozent mehr Studierend sind.

00:16:44: ja das ist durchaus eine steigene Zahl.

00:16:46: Dann erreichen wir irgendwann wieder die drei Millionen Studierenden, die wir schon mal hatten.

00:16:53: Also das ist tatsächlich eine Option und interessant ist dann aber natürlich vor allen Dingen die regionale Verteilung.

00:17:01: also wir haben nach diesem Basis-Szenario mit den Null Komma vier Prozent und nach dem steigenden Szenario Mit den drei Prozent weil die Standorte uns angeschaut und dann stellt man fest also Die Stadt die am stärksten wächst ist Münster.

00:17:16: Münster eine sehr junge Bevölkerung.

00:17:18: Sehr viele Kinder, die da quasi nachkommen und natürlich tendenziell immer viel Wanderung nach Münster.

00:17:26: dann hätten wir dort einen Zuwachs um rund sechs Prozent bis neun Prozent hier in diesem starken Szenario.

00:17:34: Hamburg ist eine Stadt mit ähnlich starken Wachstum.

00:17:37: Berlin natürlich Leipzig Und Frankfurt, also die großen typischerweise werden weiterwachsen.

00:17:43: Aber zum Beispiel auch wäre das relativ gut abschneidet.

00:17:46: in unserer Pognose ist Magdeburg und die Aufmerksamhörer sind ja mit Magdebruck vertraut.

00:17:53: Fünfundzwanzig Prozent ausländische Studierende.

00:17:56: Also es wird man sehen wie sich das tatsächlich erweitert.

00:18:00: entwickelt der Entschuldigung.

00:18:02: Also das heißt je nachdem ob diese internationalen Studierenden weiterkommen kann das durchaus ein starkes Wachstum sein.

00:18:10: Es gibt quasi den Recht, die eigentlich Magdeburg als spannenden Standort gerade für studentisches Wohnen sehen.

00:18:17: aber da sehen wir natürlich auch in politische Entwicklungen können dann natürlich auch entgegenlaufen.

00:18:21: also diese Prognosen auf regionaler Ebene haben natürlich immer eine große Unsicherheit weil grade junge Menschen natürlich ihre Wanderungsentscheidung auch stark ändern können.

00:18:33: Und vielleicht ziehen die dann eben nicht nach Magdeburg, sondern gehen nach Leipzig oder gehen nach Jena.

00:18:38: Oder gehen vielleicht nach Bochow.

00:18:40: also wir wissen es einfach nicht so genau von den Perspektiven.

00:18:44: hier gibt es da eine ganze Reihe von Standorten diese gute Perspektive haben.

00:18:49: Nicht so gute Perspektiven haben unter anderem Chemnitz, Saarbrücken, Mainz und Trier zum Beispiel.

00:18:57: Da ist eher ein schwaches oder negatives Wachstum zu erwarten.

00:19:01: aber wie gesagt es hängt immer sehr stark davon ab wie sich die Rahmenbedingungen auch der Stadt und der Universität entwickeln.

00:19:08: Aber das ist eben die Antwort, die lange Antwort auf deine kurze Frage.

00:19:12: Wir sind die Perspektiven.

00:19:14: Sie sind viele Orts eigentlich noch sehr gut Und wir müssen mit einem wachsenden nach oder können mit einer wachsen Nachfrage rechnen.

00:19:23: Das macht den Markt natürlich spannend.

00:19:27: Gut kleinere Wachstums zahlen Trotzdem spannende Perspektiven an einigen Orten.

00:19:32: Was würdest du als Gesamtfazit jetzt ziehen?

00:19:37: Ist studentisches Wohnen ein interessantes Segment für Anleger oder ist es gerade ein wenig unter Druck?

00:19:43: Also, es ist ja so dass das durchaus ein interessanter Markt ist weil eben dieser Nachfrageanstieg dabei ist.

00:19:50: dazu kommt eben auch etwas was ja spannend ist also vor und nachteile bietet.

00:19:56: Das ist die Fluktuation Was typischerweise Studierende, die nur ein Jahr da sind.

00:20:01: Also gerade bei diesen Micro-Apartments ist es so dass nach einem Jahr viele schon wieder ausziehen weil sie entweder woanders studieren, weil sich fertig sind oder weil sie was günstigeres finden.

00:20:11: aber die Fluktuation ermöglicht natürlich auch eine Anpassung ans Marktniveau.

00:20:16: also das ist der Vorteil es macht mehr Arbeit aber du hast dadurch natürlich auch die Möglichkeit die Mieten wieder anzupassen.

00:20:23: ich glaube tatsächlich Der Markt auch deswegen interessant ist, weil es eigentlich nicht nur um Studenten geht und ich glaube das ist ganz entscheidend.

00:20:32: Also man sollte wenn man Mikro-Apartments anbietet, mobilierte kleine Apartments an bietet sich nicht nur auf Studenten fokussieren sondern da gibt's noch eine ganze Menge mehr Nachfrager.

00:20:43: Da sind zum Beispiel Auszubildende.

00:20:45: Wir haben ein größter Forschungsprojekt für das Ministerium herausgestellt.

00:20:49: Es gibt viele auszubildenden die auch über achtzehn sind, die gerne eigenständig wohnen wollen aber die kein entsprechendes Angebot haben.

00:20:57: Also das ist sicherlich auch eine wachsende Zahl, dann haben wir die ganzen ausländischen Fachkräfte.

00:21:02: wenn ich ein oder zwei Jahre in München oder Hamburg bin, dann ist es für mich attraktiv eben in einem klein mibrierten Apartment zu leben mit guter Lage da brauche ich nichts größeres.

00:21:14: dazu haben wir eben Fachkräfte natürlich in der Deutsch, die vielleicht mal eine Zeit lang in Hamburg oder München oder Berlin leben wollen.

00:21:22: Oder die einfach auch zum Einstieg solche Apartments brauchen weil es sonst schwierig ist direkt den dauerhaft passenden Wohnraum zu finden.

00:21:33: und wir haben natürlich generell das Phänomen dass die Zahl der kleinen Haushalte deutlich zunimmt.

00:21:38: also das is ein Markt der steigt.

00:21:41: In der Stadt wie Hamburg sind fünfzig Prozent Single-Haushalte Und natürlich für die, die wohnen auch gerne auf zwei Zimmern oder auf drei Zimmern.

00:21:50: Aber wenn ein Apartment eben gut ausgestattet ist kann das schon attraktive sein.

00:21:56: also es ist ein sehr breiter Markt.

00:21:59: aber was man eben auch berücksichtigen muss Die Bewirtschaftung ist eben oft teurer.

00:22:05: Das kommt auch darauf an entsprechendes Management zu haben.

00:22:08: Wenn man dasselbe macht macht mitunter viel Arbeit Und es ist natürlich so, dass es auch eine sehr große Pipeline in diesem Markt gibt.

00:22:17: Also wir sehen schon das was noch gebaut wird sind oftmals Micro Appartments.

00:22:21: also die Gefahr dass es da vielleicht irgendwann mal an manchen Standorten vielleicht doch so ein Überhang gibt bisschen mehr Angebot Das ist vielleicht bei den micro appartments mit am größten.

00:22:32: ich glaube das muss man schon mit berücksichtigen wobei wir im moment weiter davon entfernt sind dass er wirklich viel zuviel bauen.

00:22:39: und was Natürlich auch zu beachten ist, gerade wenn ich im Bestand solche mobilierten Apartments anbieten möchte.

00:22:48: Ist natürlich die Regulierung.

00:22:50: wir sind immer noch nicht durch.

00:22:51: es gibt immer noch hinter den Kulissen Diskussionen wie man's ausgestaltet aber man muss wohl damit rechnen dass es eine Beschränkung bei der Zeit geben wird und das es eben einen maximalen Aufschlag für die Mobilierung gibt.

00:23:04: im Gespräch sind aktuell zehn Prozent so wenn man sich anschaut und das haben wir hier auch noch mal.

00:23:11: Zwarzig Prozent, fünfundzwanzig Prozent Aufschlag für Mobilierung ist eigentlich üblich weil es eben auch mehr Arbeit macht, weil es den Verschleiß gibt

00:23:19: etc.,

00:23:21: also insofern muss man da schauen ob sich das tatsächlich dann noch lohnt.

00:23:26: aber grundsätzlich glaube ich ist dieser Markt für kleine Wohnungen durchaus spannend Und gerade im Neubau hat man natürlich noch die Vorteile der aktuellen Förderungen.

00:23:37: Es gibt meistens kleine Kredittroschen von der KFI hunderttausend oder hundertfünfzig tausend, das macht dann natürlich mehr Sinn wenn es vielleicht auch ein Gesamtvolumen von zweihundertfünftigtausende oder weniger sogar ist.

00:23:48: Da macht das natürlich nochmal mehr aus.

00:23:50: also es ist ein interessanter Markt aber Es ist vielleicht einer von vielen interessanten Märkten und man muss eben wissen, dass auch die Kosten in diesem Markt typischerweise höher sind.

00:24:02: Sehr gut!

00:24:04: Dann danke ich dir herzlich für das Vorstellen der Studienergebnisse.

00:24:08: Ich danke dir da draußen fürs Interesse des Ergebnisses.

00:24:13: Also fürs Interessen da draußen.

00:24:14: Und wenn wir eine Frage nicht beantwortet haben, schreib sie uns bitte gerne.

00:24:18: Das ist die zwölfte Episode und die fünftente ist für eure Fragen reserviert.

00:24:23: insofern Nähern wir uns auch dieser Episode wieder mit Meilen, Stiefeln und wenn du uns ein Gefallen tun magst dann abonnier uns gerne kommentiere egal wo.

00:24:33: das würde uns sehr helfen.

00:24:34: Und dann würde ich sagen gehabt euch wohl macht es ganz gut!

00:24:38: Wenn ihr mögt sind wir nächste Woche Donnerstag wieder für euch da.

00:24:43: alles Gute und Tschüss!

00:24:46: Eigentumswohnung, Ferienwohnungen, Hotel.

00:24:49: im Berglässig-Hotel Bodenmeiß erwirbst du dein eigenes Hotelapartment mit eigenen Grundbuch.

00:24:54: Du erhältst Pachteinnahmen und kannst deine Ferienimmobilie gleichzeitig selbst genießen!

00:25:00: Mit allen Annehmlichkeiten des vier Sternehotels und ohne Aufwand für Vermietung oder Gästebetreuung.

00:25:06: Lerne die Hotelapartements im Berg lässig hotel Bodenmeis bei einem Probeboden persönlich kennen – alle Informationen finden sich unter berglässigt.de Einz-A-Lage.

00:25:17: Sämtliche weiterführenden Links findest du auch unten in den Schonos, ebenso wie die Kontaktmöglichkeiten zu unserem Kooperationspartner und zum Team der Einz A Lage!

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